Provisionsberatung vs. Honorarberatung (31.10.14)

Im Rahmen der Novellierung der EU-Vermittlerrichtlinie IMD2 steht u.a. das Vergütungssystem (Honorarberatung vs. Provisionsberatung) im Fokus der Presse. Lorenz Hanelt, Geschäftsführer der Albatros Versicherungsdienste GmbH, erläutert im Interview mit der Fachzeitschrift "Die VersicherungsPraxis" die Vorteile einer auf Provision gestützten Beratung für Endkunden. Daneben benennt er u.a. Konsequenzen, die bei einem Umsteigen auf eine reine Honorarberatung in Deutschland seiner Meinung nach möglich wären.

Das vollständige Interview wird in der VersicherungsPraxis Ausgabe 11/2014 abgedruckt. Die VersicherungsPraxis ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift des DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V. Sie können die Ausgabe beim DVS bestellen: versicherungspraxis@gvnw.de

DVS Symposion 2014 - Themenvielfalt und Teilnehmerrekord (19.09.2014)

Mit einem Teilnehmerrekord von über 720 Personen hat das DVS Symposion 2014 am 12. September in München geendet. Der bedeutendste Industrieversicherungskongress im deutschsprachigen Raum fand zum neunten Mal in Kongressform statt – insgesamt war es das 17. DVS Symposion.

Nach dem informellen Begrüßungsabend, dem Bayerischen Abend am 10.09.14, hieß Dr. Alexander Mahnke, Vorstandsvorsitzender des DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V., am Morgen des 11.09.14 die Vertreter der versicherungsnehmenden Wirtschaft sowie Versicherer und Makler willkommen. In den folgenden zwei Programmtagen boten 55 Referenten eine gelungene Themenmischung aus aktuellen Schwerpunktbereichen sowie Zukunftsthemen des vornehmlich deutschen Industrieversicherungsmarktes. Internationale Schlaglichter bildeten dabei die Foren „International – Versicherungsmarkt ASEAN-Staaten, Schwerpunkt Vietnam“ und „Lloyd‘s und London“.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Cyber-Risiken: Wie sich Unternehmen am besten schützen können (09.09.2014)

Unternehmen arbeiten heute mit modernster Informationstechnologie und sind oft weltweit vernetzt. Damit sind die Betriebe aber gleichzeitig einer immer größeren Gefährdung durch Cyberkriminalität ausgesetzt. Ob Datenverluste, Erpressung durch Hacker oder Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen, die Folgen sind vielseitig und können erhebliche Eigen- und Drittschäden nach sich ziehen. Dass hier ein Umdenken zur Absicherung gegen Cyber-Risiken stattfinden muss, steht außer Frage. Eine besondere Hilfestellung gibt aktuell der Deutsche Versicherungs-Schutzverband e.V. (DVS), der in Zusammenarbeit mit dem Wissens- und Informationsanbieter Wolters Kluwer ein Sonderheft „Cyber-Versicherung“ herausgebracht hat.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Dr. Alexander Mahnke über Themen und Trends in der Industrieversicherung (06.09.2014)

Vom 10. bis 12. September 2014 findet in München das DVS Symposion statt. Aus diesem Anlass hat Die VersicherungsPraxis (VP) Herrn Dr. Alexander Mahnke, Vorsitzender des Vorstandes des DVS, sechs Fragen zum Kongress sowie zur aktuellen Situation in der Industrieversicherung gestellt.

Hier finden Sie das vollständige Interview - Zitierweise: VP Nr. 9 - 2014

DVS Symposion 2014 - Bereits über 600 angemeldete Teilnehmer (11.08.2014)

Das DVS Symposion 2014, der Industrieversicherungs-Kongress für den deutschen Markt, zählt vier Wochen vor Beginn bereits über 600 Anmeldungen. Damit liegt die Anmeldezahl höher als im Vergleichszeitraum vor einem Jahr. Der DVS rechnet in 2014 mit einer insgesamt höheren Anmeldezahl als in 2013.

Für die Abbildung der Themenvielfalt stehen neben den Vorträgen im Plenum drei Foren-/Vortragsblöcke zur Verfügung. Hier bildet sich aktuell das Thema "Wertbeitrag der Industrieversicherung" als Spitzenreiter ab. Das Forum wird moderiert von Dr. Eberhard Faller und Gregor Köhler - beide Herren gehören dem Vorstand des DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V. an.

Herr Dr. Faller vertritt im DVS das Unternehmen BASF SE sowie Herr Köhler die Bayer Aktiengesellschaft.

DVS stellt Cyber-Versicherungen auf den Prüfstand (23.05.14)

Der DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V. hat am Mittwoch, den 21.05.14, eine Veranstaltung zum Thema „Cyberkriminalität: Risiko und Versicherung“ durchgeführt. Mit über 80 Teilnehmern, größtenteils aus der versicherungsnehmenden Wirtschaft, war der Saal im Hilton Cologne Hotel fast vollständig belegt.

<b>Rüdiger Auras</b><br>(Foto: Miriam Metzmacher, DVS)

Nach der Begrüßung durch den DVS-Geschäftsführer Rüdiger Auras erläuterte Rechtsanwalt Christian Drave, LL.M. mögliche Schadenpotentiale und rechtliche Grundlagen mit Blick auf Cyber-Versicherungen. Der Vertreter der Wilhelm Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB bot einen Überblick von Cyberrisiken wie Datenverlust, Erpressung durch Hacker und Betriebsunterbrechungen. Anhand von Beispielen ging er auf die Themen Eigen- und Drittschäden ein und veranschaulichte die Struktur von Cyberdeckungen.

Welcher konkreten Gefährdung Unternehmen durch Cyberkriminalität ausgesetzt sind, erklärte Carsten Meywirth vom Bundeskriminalamt. Der Leiter der Gruppe Cybercrime in der Abteilung Schwere und Organisierte Kriminalität stellte die Sicherheitsarchitektur und die Schattenseiten der digitalen Welt in den Vordergrund. Neben Beispielen benannte er aktuelle Herausforderungen sowie Grenzen und erläuterte Perspektiven und Risiken.

Christopher David Wolf von der T-Systems International GmbH widmete sich der derzeitigen Bedrohungslage durch Cyberangriffe. Der Senior Cyber Security Consultant der Abteilung Business Unit Cyber Security ging auf die Schwachstellenbereiche ein und präsentierte konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis.

<b>Holger Tittko</b><br>(Foto: Miriam Metzmacher, DVS)

DVS-Referent Holger Tittko ging auf bestehende Cyber-Versicherungen und die Abgrenzung zu anderen Produkten ein. Er zeigte auf, dass auch konventionelle Sach- und Ertragsausfall-Versicherungen (eingeschränkten) Versicherungsschutz auch für durch Cyber-Gefahren verursachte Sach- und Kostenschäden sowie für sachschadengebundene Ertragsausfälle bieten. Traditionelle Haftpflicht- und Vertrauensschaden-Versicherungen bieten ebenfalls eine Absicherung gegen Cyber-Gefahren. Tittko betonte, dass ein umfassender Versicherungsschutz meist entweder am Sachschadenerfordernis oder an einem relevanten Deckungsausschluss oder an geringen Sublimits scheitert. Danach gab er einen Überblick über die am Markt verfügbaren Cyber-Deckungen in der Unterscheidung von Eigen- und Drittschäden und nahm Bezug auf einzelne Leistungsbausteine sowie Ausschlüsse. Zudem warnte er vor einer Akzeptanz qualifizierter Subsidiaritätsabreden.

Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Versicherungsbedarf und Risikoprüfung“ rundete die Veranstaltung ab. Fünf Vertreter von Versicherer- und Maklerunternehmen beantworteten z.B., ob die am Markt verfügbaren Deckungen wirklich neue Konzepte darstellen oder es sich um eine Zusammenfassung von bereits bekannten Deckungen handelt. Weiterhin wurde diskutiert, ob die unterschiedlichen Deckungskonzepte vergleichbar sind, insbesondere was die Bereiche Deckungsinhalte, Ausschlüsse und Kostenpositionen betrifft. Als Vertreter der deas Deutsche Assekuranz-Makler GmbH war Sandra Dammalacks vor Ort, Peter Hacker repräsentierte die JLT Specialty Ltd., Klaus Hoffmann vertrat die AXA Corporate Solutions. Die Runde ergänzte Jens Krickhahn von der Allianz Global Corporate & Specialty AG sowie Christiaan Zevenbergen von der Marsh GmbH.

Zusammenfassend empfiehlt der DVS bei der Prüfung von Cyber-Policen diese mit den bestehenden betrieblichen Versicherungen abzugleichen. Die Produkte, die am Markt verfügbar sind, wirken noch sehr heterogen. Es ist allerdings eine große Dynamik in der Entwicklung der Bedingungen sichtbar. Strukturelle Schwächen bzw. Kritikpunkte, sind die Abgrenzung zu bestehenden Deckungen, insbesondere im Vermögensschadenbereich.

<b>Plenum</b><br>(Foto: Miriam Metzmacher, DVS)

Die am Markt verfügbaren Produkte setzen zumeist ein recht umfangreiches Risk-Assessment voraus und bieten danach in Abstufungen Deckungsschutz für Kosten und Vermögensschäden. Bei der Überprüfung der Risikosituation in den Unternehmen kann die Unterstützung externer Berater, dies können auch Versicherer oder Makler sein, hilfreich sein. Ob danach das Risiko oder ein Teil des Risikos an einen Versicherer transferiert wird, hängt letztendlich auch von der verfügbaren Deckung und dem Preis ab.

Aus der Sicht des DVS gibt es bis jetzt wenige praktische Erfahrungen mit Cyber-Deckungen, da es sich um ein relativ neues Produkt handelt.

Der DVS wird das Thema Cyber-Versicherung weiter beobachten und ggf. weitere Veranstaltungen hierzu anbieten.

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